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Der Fachbeirat 2014-2015 des netzwerk junge ohren


Bettina Büttner-Krammer

Die gebürtige Wienerin ist seit über 10 Jahren Konzertpädagogin und Musikvermittlerin bei Symphonieorchestern. 2003 baute sie das Musikvermittlungsprogramm „Tonspiele“ des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich auf, arbeitete eine Zeitlang bei den Wiener Philharmonikern (passwort:klassik) und entwickelte danach neue Kinder- und Jugendprojekte für das Mozarteumorchester Salzburg. Daneben entstanden auch viele kleinere Musikprojekte wie Musikworkshops und Kinderkonzerte (u.a. für das Festspielhaus St. Pölten, das Ernst Krenek Forum und die Jeunesse Musicale Österreich). Bei den Wiener Symphonikern ist sie seit der Saison 2011/12 für sämtliche Musikvermittlungs-Projekte zuständig.

Winfried Jacobs
                     

Der Musikverleger Winfried Jacobs arbeitet seit 20 Jahren beim Musikverlag Boosey & Hawkes und ist für den seit 1997 in Berlin ansässigen Verlag, wie auch für die Musikverlage Bote & Bock und Anton J. Benjamin als Geschäftsführer tätig. In der Musikwirtschaft engagiert er sich in einer Reihe von Verbänden, so u.a. als Vorsitzender des Ausschusses für Ernste Musik und als Vorstandsmitglied des Deutschen Musikverleger-Verbandes, als 1. Vorsitzender des Deutschen Bühnenverleger-Verbandes und als Vorstandsmitglied der Stiftung des VDB. Zudem ist er stellvertretendes Mitglired des GEMA-Aufsichtsrats. Winfried Jacobs hat die Entwicklung des njo von den ersten Initiativen bis zur Gründung beratend begleitet und setzt sich seitdem aktiv für den Ausbau des Netzwerks ein. Denn nur mit Hilfe eines solchen Netzwerk, so Winfried Jacobs, sei es möglich, den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden, Informations- und Projektvermittlung in den Bereichen Musikwirtschaft, Musikerziehung und Konzertleben im Zeitalter der Digitalisierung effizienter zu gestalten und die sich daraus ergebenden kommunikativen Chancen für die Musikwelt zu nutzen.


Hartmut Karmeier

Geboren 1953 in Bad Oeynhausen studierte Hartmut Karmeier von 1972-1977 Posaune an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 1977 ist er als Bassposaunist im Philharmonischen Orchester der Stadt Trier engagiert. Er ist Vorsitzender des Gesamtvorstandes der Deutschen Orchestervereinigung (DOV), des Beirats der Gesellschaft für Leistungsschutzrechte (GVL) und des Bundesfachausschusses Musikberufe des Deutschen Musikrates sowie Vizepräsident des Deutschen Musikrates. Als Mitglied wirkt er zudem im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates sowie im Stiftungsrat der Deutschen Orchesterstiftung. Er engagiert sich im Fachbeirat des netzwerk junge ohren, weil er hier eine Möglichkeit für die deutschen Kulturorchester und Rundfunkklangkörper sieht, ihr Angebot für Kinder und Jugendliche qualitativ zu verbessern und sich im Bereich der Musikvermittlung besser zu vernetzen.


Joachim Litty

Portrait Joachim LittyJoachim Litty
ist seit 1997 Leiter der Landesmusikakademie Berlin, in der seit Jahren mit moderierten Konzertveranstaltungen und Projektwochen  für Berliner Schüler/innen Akzente im Bereich Musikvermittlung gesetzt werden. Als Musiker (Klarinette/Saxofon) war er in der Berliner Jazzszene tätig, hat CDs eingespielt und Konzerte im In- und Ausland gegeben. Als Fachbereichsleiter für Jazz/Pop/Rock wirkte er viele Jahre an der Musikschule Berlin-Kreuzberg und zeichnete u.a. verantwortlich für die Organisation des Kreuzberger Jazzfests.

Markus Lüdke

Markus Lüdke studierte Schulmusik an der Folkwang Hochschule Essen und Mathematik an der Mercator-Universität Duisburg. Von 1999 bis 2013 leitete er den Programmbereich Musik an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Seit März 2013 ist er Geschäftsführer der Musikland Niedersachsen gGmbH. Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit liegen in der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsangeboten für die Konzertpädagogik und Chorpraxis. Mit langjährigen Erfahrungen als Dirigent und Musikvermittler hat er ein besonderes Interesse an der Konzeptionierung und Gestaltung überraschender Veranstaltungsformen mit und um Musik sowie für die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Kulturprogramme. Neben diversen Jury- und Beiratstätigkeiten und der Veröffentlichung von Fachbeiträgen leitet er seit 2006 das Orchester der Technischen Universität Braunschweig.


Carola Malter


Carola Malter studierte Musik und Geschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit Musikvermittlung im Kinder- und Jugendbereich. Als feste und freie Musikjournalistin arbeitete sie für verschiedene Rundfunkanstalten; Berliner Rundfunk, Deutschlandsender Kultur und die Rundfunkanstalten der ARD. Mit der Gründung von Deutschlandradio kam sie in die Musikabteilung des nationalen Hörfunks. Hier ist sie als Redakteurin und Produzentin tätig. Jeden Abend sendet Deutschlandradio Kultur 20.03 Uhr ein Live-Konzert. Dieses Forum gehört den renommierten Klangkörpern und innovativen Ensembles der Musikszene, ausgewählten nationalen und internationalen Festivals und den eigenen DLR-Konzertreihen. In  Dessau oder München, Wien oder Rostock. Auch wenn die Orte und Konzertsäle ständig wechseln, ein Thema bewegt und lässt schon heute viele Musiker aktiv werden: wer ist morgen unser Publikum? Wie findet es den Weg ins Konzert? Das Netzwerk ist eine wunderbare Möglichkeit, in einer digitalen Welt, die umtriebigen Akteure der Musikszene lebhaft miteinander ins Gespräch zu bringen. Damit auch DLR Kultur in Zukunft noch viele Konzerte übertragen kann. 


Alain Pasquier

Alain Pasquier wurde 1965 in Basel geboren. Studium am Basler Konservatorium (Klasse Heinrich Huber) sowie an der Musikhochschule Köln (bei Harri Ries). Sechs Jahre lang Posaunist der Basler Sinfonietta und des Ensemble für neue Musik der IGNM Basel. Seit 1989 beim Sinfonieorchester St.Gallen angestellt, zuerst als Bassposaunist, seit 1998 auf der Position Soloposaune. Lehrer für Posaune an der Musikschule der Stadt St. Gallen und an der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen. Als Kammermusiker spielt Alain Pasquier im Brass-Quintett St.Gallen und in der International besetzten Blechbläsergruppe "Die Tonschmiede" mit.


Regula Stibi

Regula Stibi studierte Klavier bei Werner Bärtschi und Erna Ronca. Es folgte der Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung Zürich, der Pilotkurs zur Erlangung der pädagogischen und künstlerischen Reife an der Musikhochschule Zürich sowie das Nachdiplomstudium Musikvermittlung-Konzertpädagogik an der Musikhochschule Detmold. Aufenthalte in Ateliers des Aargauer Kuratoriums an der Cité Internationale des Arts in Paris und in London rundeten ihre Ausbildung. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Baden gibt Regula Stibi Konzerte und ist beteiligt an kammermusikalischen/musiktheatralen Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik, oft spartenübergreifend und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen.
Sie ist Leiterin des Bereichs Weiterbildung an der Hochschule der Künste Bern (HKB). 2009 bis 2011 war Sie Studiengangsleiterin des MAS in Musikvermittlung und Konzertpädagogik an der ZHdK/SAMP und Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Regula Stibi ist Co-Leiterin von kabel-Musikvermittlung für junge Ohren und Co-Initiantin von klaxon, der ersten Musikzeitschrift für Kinder. Mit ihrem Mann und drei Töchtern lebt sie in Zürich.


Pascal Sticklies


Pascal Sticklies studierte klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach intensiver Konzerttätigkeit und Erfolgen bei internationalen Wettbewerben lernte er durch die Mitarbeit in Institutionen wie der Kölner Philharmonie und dem Lucerne Festival die managementbezogene Seite des Konzertwesens kennen. Als Stipendiat der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ schloss er den Masterstudiengang „International Arts Management“ am CIAM mit einer Masterarbeit zum Thema: „Junge Erwachsene als Zielgruppe im Konzerthausmarketing“ mit Auszeichnung ab.
In der Philharmonie Luxembourg war Pascal Sticklies von 2009 bis 2013 als Education Manager für die künstlerische Konzertplanung im Programmbereich „junges Publikum“ mit rund 150 Veranstaltungen pro Saison zuständig. Seit 2013 verantwortet er als Leiter des Education-Departments alle Vermittlungsaktivitäten des Konzerthauses und des führenden luxemburgischen Sinfonieorchesters, des Orchestre Philharmonique du Luxembourg.


Prof. Dr. Barbara Stiller


Barbara Stiller studierte Elementare Musikpädagogik und Violine für Diplommusiklehrer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Sieben Jahre unterrichtete sie an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und gründete die "Kindermusikwerkstatt" des Schleswig-Holstein-Musikfestivals, bevor sie von 2000-2002 als Projektleiterin der "Initiative Konzerte für Kinder" für die Jeunesses Musicales Deutschland in Weikersheim arbeitete. Seit dem WiSe 2002 ist Barbara Stiller Professorin für Instrumentalpädagogik und Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Künste Bremen. Freiberuflich arbeitet sie im Fort- und Weiterbildungsbereich der außerschulischen Musikvermittlung und Konzertpädagogik sowie als Redakteurin für die Neue Musikzeitung (nmz) beim Con Brio Verlag. Künstlerisch ist Barbara Stiller als Mitglied des "ensemble mubuntu, Konzerte für Kinder, Hamburg" tätig (www.mubuntu.de).


Lisa Unterberg

Lisa Unterberg leitete zwischen 2009 und 2011 die Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker und 2011-2013 das Zukunftslabor der Kammerphilharmonie Bremen. Zur Zeit promoviert sie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Leiterin der Education-Arbeit und Programmdramaturgie des PODIUM Festivals in Esslingen und Präsidiumsmitglied der Jeunesses musicales Deutschland.