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Ralf Konersmann

Warum tun wir uns mit dem Kulturbegriff so schwer?

Eingestellt am 06.08.2012

In seinem Essay für die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG geht der Philosoph Ralf Konersmann auf die bis in die Antike zurückreichenden Versuche ein, Kultur als eine minderwertige Natur zu sehen. Er verweist darauf, dass eben die Sicht auf Kultur nicht immer eine positive ist, greift hierbei bis auf den Genesisbericht des Paradieses zurück, führt unter anderem Freud und Greenspan an und plädiert am Ende dafür, Kultur als "Ordnung eigenen Rechts" zu begreifen: "Lange Zeit hat die auf den Lockruf des Paradieses eingeschworene Kulturverweigerungskultur des Westens für das Provisorium der Kultur keine Verwendung gehabt. Die Kultur erschien ihr nicht vollkommenheitstauglich […]. Dies ist umso erstaunlicher, als die Kultur nicht etwas weit Hergeholtes ist, etwas mühevoll zu Entdeckendes, sondern unser Eigenstes und Nächstes, das Literatur und Kunst indirekt, gelegentlich aber auch direkt ins Bild gesetzt haben."

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